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GLASFASER IN FRIEDBERG

Ende 2018 wurden die Stadtwerke Friedberg vom Magistrat beauftragt, die Stadt Friedberg und alle Ortsteile mit Glasfaser zu versorgen, die nicht bereits mit Glasfaser versorgt sind.

Im Rahmen einer Interkommunalen Zusammenarbeit mit den Stadtwerken Bad Nauheim wurde das Projekt gestartet und die ersten Anschlüsse wurden im Neubaugebiet Steinern Kreuzweg in 2020 fertiggestellt.

Dabei übernehmen die Stadtwerke Friedberg den Ausbau des Netzes und die Stadtwerke Bad Nauheim den Betrieb und die Versorgung mit Diensten.

 

2021-04-14 Anlieferung des PoP (Point of Presence)

Am 14. April wurde endlich unser PoP (Point of Presence) geliefert.

Der Liefertermin war ursprünglich für den 01. April geplant. Dieser wurde jedoch aufgrund der Verwirrungen in Zusammenhang mit dem „Ruhetag“ Gründonnerstag in Absprache mit dem Lieferanten, der Firma UT Solutions aus den Niederlanden abgesagt.

14 Tage später war es dann endlich soweit. Pünktlich zu Dienstbeginn fanden sich ein roter Sattelschlepper mit gelbem Kennzeichen und ein riesiger grüner Kran aus Wetzlar bei den Stadtwerken Friedberg ein, um ein 15 Tonnen schweres Häuschen zunächst über das Betriebsgebäude zu heben und anschließend an den vorgesehenen Platz auf dem Betriebsgelände zu stellen.

Bei dem Häuschen handelt es sich um einen sog. PoP (Point of Presence), eine Art Hauptverteiler, in dem die aktive Technik für die Breitbandtechnologie installiert wird.

2020-12-17 Ultraschnelles Internet am Steinern Kreuzweg- Erste Haushalte jetzt an Glasfaser der Stadtwerke Friedberg angeschlossen

Ultraschnelles Internet für Friedberg dank interkommunaler Zusammenarbeit
(v.l.) Klaus Kreß, Bürgermeister Bad Nauheim, Klaus Detlef Ihl, Betriebsleiter Stadtwerke Friedberg, Simone Güldner, Leiterin Finanzen Stadtwerke Bad Nauheim, Dirk Antkowiak, Bürgermeister Friedberg

FRIEDBERG / BAD NAUHEIM. „Wir haben Licht auf der Leitung“, lautet die erfreuliche Nachricht für Friedberg. Dort können die Bewohner der Neubauten am Steinern Kreuzweg jetzt ultraschnell im Internet surfen. Möglich macht dies die Kooperation zwischen den Stadtwerken Friedberg und den Stadtwerken Bad Nauheim. Dirk Antkowiak, Bürgermeister von Friedberg, betont bei der Inbetriebnahme: „Die Pandemie hat uns vor Augen geführt, wie elementar wichtig ein leistungsfähiges Internet ist, damit Lernen und Arbeiten auch auf Distanz funktioniert. Dank dieser partnerschaftlichen interkommunalen Zusammenarbeit konnten wir dies hier schnell realisieren.“ Amtskollege Klaus Kreß, Bürgermeister von Bad Nauheim, pflichtet dem bei: „Wir ziehen an einem Strang für die Wohn- und Lebensqualität der beiden Städte. Wir freuen uns, dass unsere Stadtwerke mit Ihrem Know-how beim Aufbau und Betrieb eines ultraschnellen Glasfasernetzes unterstützen.“ Neben den Bürgermeistern machten sich auch Simone Güldner, Leiterin der Finanzen der Stadtwerke Bad Nauheim und Klaus Detlef Ihl, Betriebsleiter der Friedberger Stadtwerke, ein Bild am sogenannten Point-of-Presence, kurz POP. Von dort wird künftig das Lichtsignal an die Haushalte im Friedberger Neubaugebiet verteilt.

Erfolgreich abgeschlossen

Das gemeinsame Pilotprojekt der beiden städtischen Unternehmen startet mit dem Aufbau des Glasfasernetzes im Baugebiet auf Friedberger Gemarkung. Damit das Lichtsignal vom POP in Friedberg aber auch ankommt, haben die Stadtwerke Friedberg zudem eine knapp zwei Kilometer lange Trasse in Richtung Bad Nauheim gebaut. Die Verbindung wurde dann in Bad Nauheim Süd an das bestehende Glasfasernetz der Gesundheitsstadt angedockt. „Die Aktivkomponente ist angeschlossen. Wir können jetzt die ersten Eigentümer mit einer Anbindung bis zu 10 Gigabit versorgen“, erklärt Sascha Kammer, der als Breitband-Techniker für die Stadtwerke Bad Nauheim tätig ist. Die Experten aus der Kurstadt betreiben künftig das Netz und kümmern sich um die sichere Versorgung der aktuell rund 80 angeschlossenen Gebäude. „Die Nachfrage nach Wohnraum und auch nach Glasfaseranschluss am Steinern Kreuzweg ist groß. Wir gehen von einer 100-prozentigen Anschlussdichte aus“, sagt Klaus Detlef Ihl. Peter Drausnigg, Geschäftsführer der Stadtwerke Bad Nauheim betont zudem: „Eine schnelle und stabile Glasfaserverbindung ist mittlerweile sogar die Grundvoraussetzung bei der Wahl des Wohnortes. Es bietet schlicht mehr Lebensqualität.“ Die Projektbeteiligten zeigen sich zufrieden mit dem Ergebnis des Pilotprojektes: „Abstimmung und Zusammenarbeit haben prima funktioniert“, betont Klaus Detlef Ihl. Darum hegen die beiden Stadtwerke–Chefs bereits weitere gemeinsame Zukunftspläne: „Der Steinern Kreuzweg war der Anfang. Unser Ziel ist es, in den nächsten fünf Jahren die restlichen sogenannten weißen Flecken zu schließen und eine flächendeckende Glasfaserversorgung zu realisieren“, betont Klaus Detlef Ihl. Unter weißen Flecken versteht man Gebiete, die bisher nur langsame Internetverbindung haben.

Innovative, zukunftsweisende Technologien

„Gemeinsam haben wir mit dem Projekt einen großen Schritt in die digitale Zukunft gemacht“, sagt Peter Drausnigg und ergänzt: „Auch erfreulich ist für uns, dass wir unsere Glasfasernetz-Bestseller gemeinsam mit den Stadtwerken Friedberg nun auch den Friedbergern anbieten können. Eine 10-Gigabit-Bandbreite ermöglicht innovative Technologien wie Smart Home und Internet der Dinge. Und auch PC-Spiele mit hochauflösenden Graphiken laufen damit einwandfrei.“

Die Stadtwerke Bad Nauheim vermarkten das Glasfasernetz und bieten individuelle Pakete an: „Wer nicht ganz so viel Datenvolumen braucht, für den haben wir unterschiedliche Größen von 100 Megabit bis 400 Megabit Geschwindigkeit im Download.“ Darüber hinaus ist auch eine Telefon-Flatrate sowie die Nutzung von IP-TV möglich.

2020-06-06 Erfolgreicher Start der interkommunalen Zusammenarbeit zwischen Stadtwerke Friedberg und Stadtwerke Bad Nauheim

Stadtwerke Friedberg und Stadtwerke Bad Nauheim ziehen bei der Glasfaser-Versorgung des Friedberger Baugebietes „Steinern Kreuzweg“ an einen Strang bzw. an einem Kabel (v.l.): Klaus Kreß, Bürgermeister Bad Nauheim, Peter Drausnigg, Geschäftsführer Stadtwerke Bad Nauheim, Dirk Antkowiak, Bürgermeister Friedberg, Klaus Detlef Ihl, Betriebsleiter Stadtwerke Friedberg

FRIEDBERG / BAD NAUHEIM. Die Bewohner der Neubauten am Steinern Kreuzweg können in Friedberg auf ultraschnelles Internet zurückgreifen. Möglich macht dies eine Kooperation zwischen den Stadtwerken Friedberg und den Stadtwerken Bad Nauheim. Die beiden städtischen Unternehmen setzen damit ein Zeichen für die Zusammenarbeit zwischen den Kommunen, von der die Bürger profitieren: „Wir ziehen mit den Bad Nauheimern an einem Strang für die Wohn- und Lebensqualität in Friedberg. Es ist mir sowieso ein Anliegen, jedermann und jederfrau schnelles Internet zu ermöglichen; vor allem jetzt, wo digitales Arbeiten und Lernen an Bedeutung gewinnt “, sagt Dirk Antkowiak, Bürgermeister von Friedberg und ehemaliger Informatiker bei der gemeinsamen Besichtigung des Baugebiets Steinern Kreuzweg. Amtskollege Klaus Kreß aus Bad Nauheim ergänzt: „Unsere Stadtwerke verfügen über viel Know-how beim Aufbau und Betrieb eines ultraschnellen Glasfasernetzes, das wir gerne nachbarschaftlich erweitern.“ Das Glasfasernetz auf Friedberger Gemarkung im Baugebiet wurde in den vergangenen Monaten von den Stadtwerken Friedberg errichtet. Bis zum Sommer wird die Verbindung zum bestehenden Glasfasernetz der Bad Nauheimer Stadtwerke hergestellt und mit einem Lichtsignal versorgt.

Hand in Hand

Die Experten aus der Kurstadt betreiben künftig das Netz und kümmern sich um die sichere Versorgung der angeschlossenen Gebäude. „Eine schnelle und stabile Glasfaserverbindung ist nicht nur für junge Familien mittlerweile Grundvoraussetzung bei der Wahl des Wohnortes. Glasfaser ist Lebensqualität, vor allem in Zeiten von Homeoffice und Homeschooling“, erläutert Peter Drausnigg, Geschäftsführer der Stadtwerke Bad Nauheim, die Vorzüge. Klaus Detlef Ihl, Betriebsleiter der Friedberger Stadtwerke, ergänzt: „Durch die Zusammenarbeit bündeln wir Synergien und rücken auch versorgungstechnisch näher zueinander.“ Denn geht es nach den Plänen der beiden Stadtwerke-Chefs, ist der Steinern Kreuzweg erst der Anfang. Die Erfahrungen des Pilotprojekts finden Einzug in das Konzept, um Friedberg weiter mit Glasfaser zu erschließen. „Unser Ziel ist, weiße Flecken innerhalb der Stadt zu schließen und eine gigabitfähige, flächendeckende Glasfaserversorgung zu realisieren“, erläutert Klaus Detlef Ihl.

Anbindung an das bestehende Bad Nauheimer Netz

Damit die Bewohner der rund 80 Gebäude im vierten Bauabschnitt des Wohngebiets Steinern Kreuzweg Glasfaser nutzen können, haben die Stadtwerke Friedberg im Zuge der Erschließungsarbeiten insgesamt vier Kilometer Leerrohre vergraben. Anschließend wurde die eigentliche Leitung „eingeblasen“, wie der Fachmann das Einbringen der Glasfaserkabel bezeichnet. Von einem Point-of-Presence, kurz POP, im Baugebiet wird das Lichtsignal künftig an die Haushalte verteilt. Damit das Signal in Friedberg ankommt, bauen die Stadtwerke Friedberg bis Ende Juli eine zwei Kilometer lange Trasse in Richtung Bad Nauheim. In Bad Nauheim Süd wird dann die Verbindung an das bestehende Netz geschlossen. Alle Projektbeteiligten sind zufrieden mit der guten Zusammenarbeit. „Dieses Projekt war das erste seiner Art“, erklärt Klaus Detlef Ihl und ordnet ein: „Es verlief kollegial, effizient und harmonisch.“