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Hocheffiziente Wärme für Ihr Zuhause

Heizen Sie umweltfreundlich, günstig und effizient

So funktioniert die Wärmeversorgung:

„Fernwärme“ bedeutet, dass heißes Wasser über Rohre direkt aus Heizkraftwerken oder Heizwerken in die Wohnungen bzw. Gebäude der Kunden gelangt und dort als Wärme für Heizung oder Warmwasser abgegeben wird.

Unsere Fernwärme wird meist zentral in einem Heizkraftwerk durch Kraft-Wärme-Kopplung erzeugt. Als Brennstoff kommt beispielsweise Erdgas zum Einsatz.
Die Lieferung wird direkt über ein Rohrnetz zum Fernwärmekunden ins Haus geliefert. Dort wird die Fernwärme über eine Übergabestation an das bestehende Heizsystem (Heizkörper oder Fußbodenheizung) gekoppelt.

Vorteile

  • Mit unserer Wärme liefern wir alles Nötige für behagliche Wärme und angenehm warmes Wasser direkt ins Haus.
  • Wir garantieren Ihnen eine Rundum-Wärmeversorgung an 365 Tagen im Jahr.
  • Wartungsarbeiten an Kessel oder Schornstein gehören ebenfalls der Vergangenheit an.
  • Die Hausübergabestation ist so kompakt, dass kein eigener Heizungskeller mehr nötig ist. Fernwärme-Nutzer gewinnen also Wohn- und Nutzraum.

Sie haben Fragen zu Produkten und Bestellungen? Wir beraten Sie gerne!

Montag bis Donnerstag von 08:00 bis 16:00 Uhr
Freitag von 08:00 bis 12:00 Uhr

Stadtwerke Friedberg (Hessen)
Straßheimer Straße 35
61169 Friedberg

Telefon: 06031 – 6904 – 321
E-Mail: technikberatung@sw-fb.de

Neubaugebiet Steinern Kreuzweg - Innovation für Energiewende

Innovatives Wärmekonzept für Friedberg (v. l. n. r.)
Dirk Antkowiak, Bürgermeister Friedberg, Klaus Detlef Ihl, Betriebsleiter Stadtwerke Friedberg,
trafen sich bei der Energiezentrale im Neubaugebiet Steinern Kreuzweg.

Mollig warm ohne eigene Heizung
Erste Bauherren sichern sich Nahwärme-Paket der Stadtwerke Friedberg

2020-12-21

FRIEDBERG. Im Nordwesten Friedbergs versorgen die Stadtwerke Friedberg das Neubaugebiet „Steinern Kreuzweg“ künftig mit hocheffizienter, klimafreundlicher Nahwärme. Vergangene Woche machten sich Friedbergs Bürgermeister Dirk Antkowiak und Klaus Detlef Ihl, Betriebsleiter der Stadtwerke, gemeinsam ein Bild vor Ort. „Wärme, die durch die Leitung kommt, hat Zukunft. Wir bieten hier den Bauherren die Möglichkeit, von einer innovativen Technologie der Heizzentrale zu profitieren – und dabei sogar das Klima als auch den eigenen Geldbeutel zu schonen“, betont Dirk Antkowiak. In dem Neubaugebiet entstehen aktuell 65 Einfamilienhäuser und 8 Mehrfamilienhäuser, für alle haben die Stadtwerke eine Anschlussmöglichkeit an den Wärmeleitungen vorgesehen. „Die Nachfrage nach Wohnraum ist groß und wir freuen uns, dass die Resonanz auf unser Angebot so groß ist. Derzeit erhalten die ersten Gebäude bereits die Anschlüsse an das Wärmenetz“, sagt Klaus Detlef Ihl. Die Nutzer werden damit Kunde der Stadtwerke Friedberg, die im engen Schulterschuss mit der Stadt Friedberg in die Energiezentrale und das Leitungsnetz investiert haben. Sie erhalten ein Komplett-Paket und brauchen sich künftig um nichts mehr zu kümmern – um alle technischen Fragen, den Energieeinkauf und die Weiterentwicklung kümmern sich die Stadtwerke.

Innovative Wärmelösung

Gemeinsam warfen Klaus Detlef Ihl und Bürgermeister Dirk Antkowiak einen Blick in das Herzstück des neuen Wärmenetzes: In der Energiezentrale arbeitet ein hocheffizientes Blockheizkraftwerk (BHKW). Nach dem Prinzip der Kraft-Wärme-Kopplung erzeugt es gleichzeitig Strom und Wärme. „Dadurch wird der Energieträger Gas bis zu 30 Prozent effizienter eingesetzt“, informiert Klaus Detlef Ihl. Der Strom wird in das öffentliche Netz eingespeist. Die Wärme steht über ein isoliertes Leitungsnetz den Bauherren im Steinern Kreuzweg zur Verfügung. Neben dem BHKW beherbergt die Energiezentrale auch zwei Brennwertkessel, die bei besonders hoher Wärmenachfrage unterstützen. Zwei Pufferspeicher speichern die erzeugte Wärme des BHKW in abnahmeschwachen Zeiten und erhöhen den Wirkungsgrad deutlich. „Im Gegensatz zu konventioneller Technik reduziert die neue Energieerzeugung den Co2-Ausstoß signifikant. Bauherren, Planer und Eigentümer  von Neubauten bekommen mit unserem Nahwärmenetz und der Heizzentrale einen Primärenergiefaktor von 0,46 attestiert“, sagt Klaus Detlef Ihl und ergänzt: „Damit erfüllen die Bauherren alle gesetzlichen Anforderungen zur Wärmeversorgung.“

Modernes Zukunftswohnen

„Der Klimawandel ist die zentrale Herausforderung unseres Jahrhunderts. Mit ihm liegt eine große gesellschaftliche Aufgabe vor uns“, sagt Dirk Antkowiak. Dieser Aufgabe stellen sich die Stadtwerke Friedberg: „Im Steinern Kreuzweg vereinen wir Klimaschutz, Wohnkomfort und auch Digitalisierung. Es entsteht ein modernes, nachhaltiges Wohnviertel“, sagt Klaus Detlef Ihl. Neben einer innovativen Wärmeversorgung bieten die Stadtwerke Friedberg den dortigen Bewohnerinnen und Bewohnern auch einen ultraschnellen Glasfaseranschluss. Denn vor allem bei jungen Familien stehen Klimaschutz und Highspeed-Internet ganz oben auf der Prioritätenliste.

Das Neubaugebiet Steinern Kreuzweg ist bislang das einzige seiner Art für die Stadtwerke Friedberg, „Wir haben in den letzten Jahren mehrere, kleinere Wärmeprojekte realisiert. Das Neubaugebiet mit seiner innovativen Wärmeversorgung ist eine große Herausforderung gewesen, die wir mit Erfolg gemeistert haben“, erläutert Klaus Detlef Ihl. Der Betriebs- und Projektleiter der Stadtwerke Friedberg schmiedet bereits Zukunftspläne: „Die Erweiterung auf künftige, benachbarte Baugebiete ist jederzeit möglich.“